Die besten Tipps bei Hausstauballergie

Milbenkolonien im Bett reduzieren

In Matratze, Kopfkissen und Bettdecke herrscht die höchste Milbendichte. Daher ist das Bett der erste Angriffspunkt. Folgende Maßnahmen werden empfohlen:

Reinigung: Die Bettwäsche wöchentlich heiß waschen (60° Grad Celsius, 60 Minuten), um lebende Milben abzutöten. Auch die Decke und das Kissen selbst sollten mindestens alle 3 Monate gewaschen werden.

Raumklima: Das Schlafzimmer regelmäßig lüften. Die Zimmertemperatur sollte bei 18 bis 20 Grad liegen und die Luftfeuchtigkeit 45 bis 55 Prozent nicht übersteigen.

Gute Belüftung: Nach dem Aufstehen das Bettzeug lüften. Das Bettgestell sollte auf Füßen stehen, damit auch von unten die Luftzirkulation gewährleistet ist.

Milbenschutzbezüge: „Encasings“ für Matratze & Co. können dazu beitragen, den Kontakt zu den Allergenen zu reduzieren und die Tiere von ihrer Nahrungsquelle (Hautschuppen) abzutrennen.

Schlafanzug tragen: So gelangen weniger Hautschüppchen ins Bett.

Staubfänger vermeiden

In Decken, schweren Vorhängen, Polstermöbeln oder auf offenen Regalen sammelt sich der Staub besonders leicht. Daher sollten Sie in Sachen Inneneinrichtung nach Möglichkeit auf unnötige Textilien und Möbel verzichten. Grundsätzlich wird empfohlen, Materialien aus tierischen Produkten wie zum Beispiel Tierfelle, Decken aus Schafwolle oder Matratzen aus Rosshaar zu vermeiden. Auch von Topfpflanzen wird abgeraten, da sie die Luftfeuchtigkeit erhöhen können.

Grundsätzlich gilt: Lüften Sie alle Wohnräume regelmäßig – möglichst drei- bis viermal täglich für etwa 10 Minuten.

Lorano®Pro: Die Power-Allergietablette

Wirkt schnell, stark und macht nicht schläfrig (Häufigkeit Schläfrigkeit auf Placeboniveau. Häufigkeit Müdigkeit 1,2 %) – mit dem Antihistaminikum der modernen Generation kommen Sie trotz Hausstaub-Allergie fit durch den Tag.

Typische Beschwerden des allergischen Schnupfens wie z. B. laufende, juckende, und verstopfte Nase, tränende und juckende Augen sowie Juckreiz am Gaumen werden mithilfe des Wirkstoffs Desloratadin gezielt und schnell gelindert. Die Wirkung setzt bereits nach 30-60 Minuten ein.

Gut zu wissen: Die Einnahme von Lorano®Pro muss nur 1x täglich und kann zu jeder Tageszeit erfolgen.

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Staubsaugen, wischen & Co.

Durch regelmäßiges und gründliches Reinigen von Böden, Flächen und Textilien können abgestorbene Milben sowie Milbenkot aus der Wohnung entfernt werden. Da der Staub auf glatten Flächen leichter aufwirbelt wird, sollte er hier häufiger entfernt werden. Folgende Tipps werden empfohlen:

  • Teppichböden mehrmals in der Woche saugen.
  • Glatte Böden alle ein bis zwei Tage feucht wischen.
  • Flächen (z. B. Regale, Schrankflächen) möglichst täglich mit einem feuchten Lappen von Staub befreien.
  • Staubsauger sollten mit geeigneten Feinstaubfiltern (HEPA-Filter) ausgestattet sein, die spätestens alle vier Wochen ausgewechselt werden müssen.
  • Beim Putzen einen Mundschutz tragen.

Gut zu wissen: Kurzflorige Teppiche können zwar in begrenztem Ausmaß vermeiden, dass Staub und Milbenallergene aufgewirbelt werden – allerdings bekommt man sie mit den üblichen Reinigungsmethoden auch nie ganz milbenfrei.

Kuscheltiere von Milben befreien

So niedlich sie auch sind – Teddys, Kuschelhasen und andere Plüschtiere werden gerne von Hausstaubmilben bevölkert. Wenn die kleinen Freunde wirklich unverzichtbar sind, ist es ratsam, sie zumindest regelmäßig heiß zu waschen, um lebende Milben abzutöten und die Allergene zu entfernen. Auch in Tiefkühltruhe oder Wäschetrockner überleben die Milben nicht, sofern die Temperaturen ausreichend lange einwirken. Allerdings töten diese Maßnahmen zwar die Milben ab, entfernt werden die allergenen Bestandteile jedoch erst durch das Waschen.

Vorsicht, Kreuzallergien!

Die Allergene der Hausstaubmilben sind denen in Schalen- und Weichtieren wie etwa Shrimps, Krebsen und Krabben sehr ähnlich. Daher kommt es immer wieder vor, dass Hausstaubmilbenallergiker auch beim Verzehr von Meerestieren mit allergischen Symptomen reagieren. Mediziner sprechen in diesem Zusammenhang auch von einer Kreuzallergie.