Tierallergie: Die besten Tipps

Unbedingt klären: Ist es wirklich eine Tierallergie?

Die Verbreitung von Tierallergien nimmt insgesamt zu – und dass Haustierbesitzer plötzlich allergisch auf ihren treuen Begleiter reagieren, ist keine Seltenheit. Aus rein medizinischer Sicht gibt es dann nur einen sicheren Rat: Das Tier muss leider ausziehen. Da dies für alle Beteiligten ein schwerer Schritt ist, sollten die genaue Ursache der Beschwerden unbedingt ärztlich abgeklärt werden. Mit speziellen Tests kann festgestellt werden, ob tatsächlich eine Tierallergie vorliegt (und wenn ja, welche).

Gut zu wissen: Bei schweren allergischen Reaktionen führt kein Weg daran vorbei, das Tier in gute Hände abzugeben. Wenn nur leichte Symptome auftreten und man das Tier unbedingt behalten möchte, sind mitunter Notlösungen denkbar, die zumindest den Kontakt mit dem Allergen reduzieren können.

Kontakt zu Tierallergenen reduzieren

Wer nur unter leichten Symptomen leidet und sein Haustier partout behalten möchte, sollte zumindest alle Maßnahmen nutzen, die den Kontakt zu den Tierallergenen reduzieren können.

  • Kleintiere oder Katzen möglichst im Freien halten. So lässt sich die Allergenbelastung reduzieren.
  • Das Tier sollte vom Allergiker weder gefüttert noch gestreichelt werden. Die Betreuung übernimmt am besten ein anderes Familienmitglied.
  • Das Tier nicht ins Schlafzimmer lassen.
  • Getragene Kleidung außerhalb der Wohn- und Schlafräume ablegen.

Bei Katzen können die Allergene auf Haut und Fell durch regelmäßiges Waschen reduziert werden – ob das Tier diese Prozedur mitmacht, ist natürlich fraglich. Auf jeden Fall sollte diese Aufgabe nicht der Allergiker in der Familie übernehmen.

Wichtig: Tierallergene können auch über Kleidung und Luft in die Wohnung gelangen und von Raum zu Raum verschleppt werden. Und auch außerhalb der Wohnung sind Tierallergene weit verbreitet.

Lorano®Pro: Die Power-Allergietablette

Wirkt schnell, stark und macht nicht schläfrig (Häufigkeit Schläfrigkeit auf Placeboniveau. Häufigkeit Müdigkeit 1,2 %) – mit dem Antihistaminikum der modernen Generation kommen Sie trotz Tierhaar-Allergie fit durch den Tag.

Typische Beschwerden des allergischen Schnupfens wie z. B. laufende, juckende, und verstopfte Nase, tränende und juckende Augen sowie Juckreiz am Gaumen werden mithilfe des Wirkstoffs Desloratadin gezielt gestoppt. Die Wirkung setzt bereits nach 30-60 Minuten ein.

Gut zu wissen: Auch bei begleitend auftretender Nesselsucht mit Quaddeln oder Juckreiz der Haut kann Lorano®Pro die Beschwerden lindern.

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Allergie-Medikamente bereithalten

Egal ob im Bus, im Büro oder bei Freunden zu Hause: Tierallergene kommen überall vor – das gilt insbesondere für Katzenallergene, die über die Kleidung von „Herrchen“ oder „Frauchen“ überall verteilt werden. Daher können allergische Reaktionen auch dann auftreten, wenn gar kein Tier in der Nähe ist. Allergiker sollten auf solche Situationen vorbereitet sein und immer geeignete Medikamete parat haben, die die Beschwerden rasch und zuverlässig lindern können.

Gut zu wissen: Falls Sie zu heftigen allergischen Reaktionen neigen, besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt, ob Sie ein Notfall-Set als Erste-Hilfe-Ausrüstung mit sich führen sollten.

Lüften, Staubsaugen & Co.

Durch regelmäßiges Lüften kann die Konzentration der in der Luft schwebenden Allergene reduziert werden. In puncto Wohnungseinrichtung sollten Sie beachten, dass sich Tierhaare und Allergene gerne auf Möbeln ablagern und in Teppichböden und Textilien festsetzen. Entfernen Sie am besten alle Staubfänger aus der Wohnung. Denken Sie auch daran, dass Tierfelle, Mantelfutter und Pelze problematisch sein können. Tägliches Staubsaugen und feuchtes Wischen kann zusätzlich helfen, die Allergenkonzentration in der Wohnung zu senken.

Extra-Tipp: Tragen Sie beim Putzen einen Mundschutz. So können Sie vermeiden, dass Sie aufgewirbelte Allergene einatmen.

Vorsicht, Kreuzallergien!

Sie haben eine Katzenallergie, reagieren aber plötzlich auch auf Hunde allergisch? Dann handelt es sich wahrscheinlich um eine sogenannte Kreuzallergie. Das bedeutet: Weil die Hundeallergene den Katzenallergenen so ähnlich sind, lösen sie ebenfalls allergische Symptome aus.

Solche Kreuzreaktionen sind zum Beispiel nachgewiesen für Hunde-, Katzen- und Pferdeallergene. Manche Katzenallergiker reagieren übrigens auch auf Schweinefleisch oder Milch allergisch – auch hier steckt eine Kreuzallergie dahinter. Mehr erfahren über Kreuzallergien.